
: Das Erbe von Trull :
eine gesungene Liebesgeschichte
zwischen Stadt und Land
Das neue Programm »Das Erbe von Trull« befasst
sich mit einer in Frankfurt eigentlich müßigen
Frage: Ist lesbisches Leben zwischen Heuboden und Almabtrieb
möglich?
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| Resi,
vor Jahren von der Alm nach Frankfurt emigriert und inzwischen
in der Großstadtszene zu Hause, stellt sich diese Frage
neu. Ihre geliebte Tante Therese, die das elternlose Kind einst
großgezogen hat, ist gestorben und hinterlässt Resi
den kleinen Bergbauernhof. Da kommen längst verdrängte
Heimatgefühle hoch, aber auch weniger schöne Erinnerungen.
Resi muss eine Entscheidung treffen und sich Hilfe holen. |
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| Klara,
ihre Liebste, und alle Freundinnen aus der Großstadt kommen
nach Trull. Die Leute im Dorf wittern Unheil. Waren sie doch
einst heilfroh, dass Resi nach der unaussprechlichen Sache mit
dem Dorfmädchen Liesl Trull verlassen hatte. Damit war
die Gefahr gebannt, dass noch andere Dorftöchter Resis
Verführungskünsten erliegen. Die Gemeinde will Resi
nicht zurückhaben und verschwört sich sofort gegen
die lesbische Invasion aus Frankfurt. |
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Die Großstadtlesben lassen sich nicht vertreiben. Sie
genießen den Blick auf die Berge, die frische Luft,
sie wandern, entspannen sich und finden es in Trull - je nach
Motivation - traumhaft oder ätzend. Doch sie wollen die
Bruchbude wieder bewohnbar machen, zumindest vorläufig
- oder kann daraus mehr werden? |
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Das Herz der
Bürgermeisterin hängt an ihrem Hund Daisy und an
Resis Grundstück. Sie hat damit so ihre eigenen Pläne.
Die Liebe von Resi und Klara wird durch das Erbe auf eine
harte Probe gestellt.
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Wir verraten
nicht, wie die Geschichte ausgeht. Kann Resi zwischen zivilisationsverwöhnten
Großstädterinnen und homophoben Dorfbewohnern in
Trull eine Heimat finden?
Wie auch immer. Auf jeden Fall zeigen die Liederlichen Lesben
wieder einmal, dass sie sich mit Gesang und Spiel auf der
Bühne heimisch fühlen.
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Wie schon beim
"Liebeskarussell auf Lesbos"
(1999), der "Beuterei auf der Mounty"
(2003) "After Seven –
Sekt oder Selters" (2007) haben die Liederlichen
Lesben auch bei dieser Produktion aus Erfahrungen, Fantasien
und bekanntem Liedgut Geschichten geschmiedet, die sie unter
der musikalischen Leitung von Vera Rubzowa und der Regie von
Angelika Löfflat präsentieren. |