Der Chor

 

 

 

 

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Unter Lesben und Schwulen haben wir inzwischen viele Fans. Immer häufiger verlassen wir das warme Nest unter dem Regenbogen und präsentieren uns als Botschafterinnen lesbischer Kultur einem musikinteressierten Publikum außerhalb der Szene, das sich unserem Charme genauso wenig entziehen kann.

 

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Wenn wir auf der Bühne Licht- und Schattenseiten lesbischen Lebens selbstironisch besingen, entzünden wir ein Feuerwerk der guten Laune.

 

Unser Spaß beim Singen überträgt sich auf das Publikum. Bekannte internationale Schlager, Chansons oder auch Kunstlieder bekommen durch unsere frechen, witzigen, manchmal auch nachdenklichen Texte eine überraschende Pointe. Harmonischer Chorklang verbindet sich mit turbulenten Szenen, in denen die Geschlossenheit der Performance immer Raum lässt für die Individualität der einzelnen Sängerinnen.

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In unserem Chor ist Kreativität auf vielen Ebenen gefragt. Entwurf einer Geschichte, Schreiben von Lied- und Szenetexten, Entwürfe zu Bühnenbildern, Bau von Requisiten, Herstellung von Kostümen.

 

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Nicht immer ziehen alle an einem Strang, aber letztlich gelingt es uns, auf der Bühne einen Schmaus für Augen und Ohren zu servieren.


:: oben:  CSD in Frankfurt am Main 2000
:: unten: Chorjubiläum Fechenbach 2010

 

Geschichte

 

 

:: Luzian Lange

 



 

:: Vera Rubzowa

Irgendwann 1993 formierte sich eine Handvoll singwilliger Lesben. Unter der geduldigen Leitung von Luzian Lange, der seine fetzigen Arrangements immer unserem jeweiligen Entwicklungsstand anpasste, wurden wir zu einem dreistimmigen Chor. Der Hit von der „Lesbe Rosa“ war 1995 beim lesbisch-schwulen Chorfestival „Various Voices“ in Groningen unser erster internationaler Erfolg. Mit wachsendem Selbstbewusstsein entdeckten wir unser kreatives Potenzial und unsere Lust an szenischen Darstellungen.
1999 wurde das erste abendfüllende Programm „Liebeskarussell auf Lesbos“ unter der musikalischen Leitung von Luzian Lange und der Regie von Angelika Löfflat ein Renner.

 

 

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Nachdem uns "Ziehvater" und "Ehrenlesbe" Luzian im Sommer 2000 verlassen musste, fanden wir bis Ende 2011 in Vera Rubzowa eine neue kongeniale Chorleiterin, die uns zur Vierstimmigkeit führte und die Qualität unseres Gesangs steigerte. Unter ihrer musikalischen Leitung entstanden die "Beuterei auf der Mounty" (2003), "After Seven – Sekt oder Selters" (2007) und "Das Erbe von Trull" (Premiere 2011).


Alle Produktionen knüpfen an das Erfolgsrezept des "Liebeskarussells" an: Frau erfinde Geschichten, texte dazu passende Lieder um und setze das Ganze wohl arrangiert und schwungvoll in Szene.